SSV-Serie
![]() | In Abhängigkeit von der Hauptfördermenge öffnet oder schließt das Ventil modulierend den Bypass. Hilfsenergie oder eine zusätzliche Messtechnik ist für die Funktion des Ventils nicht erforderlich. Im Bypass erfolgt, über eine mehrstufige Drosselstrecke, ein kavitations- und geräuscharmes Herabsetzen von Druck und Fördermenge auf die erforderlichen Mindestmengenbedingungen. Durch das "Rotary-Valve" - oder "Control-Disc-Design" sind Zuverlässigkeit und Langlebigkeit herausragende Merkmale. Das integrierte Rückschlagventil in Hauptförderrichtung verhindert das Leerlaufen der Rohrleitung bzw. das Rückwärtslaufen der Pumpe (siehe auch Aufbau und Funktion). Downloads: Freilauf-Rückschlag-Ventil SSV10 und SSV12 Freilauf-Rückschlag-Ventil SSV18 und SSV20 Freilauf-Rückschlag-Ventil SSV40 und SSV48 Anfragespezifikation Erläuterung zu Anfragespezifikation |
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SMA-Serie
![]() | Bei Drücken oberhalb 220 bar findet die Mindestmengen-Kompaktanlage SMA ihren Einsatz. In Abhängigkeit von der Hauptfördermenge öffnet oder schließt das Ventil den Bypass. Der Bypass wird dabei durch einen vorgesteuerten Ventilkolben entweder komplett geöffnet oder geschlossen (Auf-/Zu-Steuerung). Hilfsenergie oder eine zusätzliche Messtechnik ist für die Funktion der Ventile nicht erforderlich. Im Bypass erfolgt, über eine mehrstufige Drosselstrecke, ein kavitations- und geräuscharmes Herabsetzen von Druck und Fördermenge auf die erforderlichen Mindestmengenbedingungen. Durch die zwei Stellungen des Bypasses (komplett geöffneten oder komplett geschlossenen) sowie der Reduzierung des Drucks vor der Dichtfläche des Bypasses, können Drücke bis 500 bar sicher, verschleiß- und geräuscharm beherrscht werden. Ebenfalls, wie bei der SSV-Serie, ist im SMA ein Rückschlagventil in der Hauptförderrichtung integriert (siehe auch Aufbau und Funktion). Downloads: Freilauf-Rückschlag-Ventil SMA63 und SMA64 Anfragespezifikation Erläuterung zu Anfragespezifikation |
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SMV-Serie
![]() | Bei Fördermedien nahe dem Siedebereich bewirkt bereits eine geringe Temperaturerhöhung nach Abschalten der Pumpe das Umwandeln der Flüssigphase in Gas. Dieses Gasvolumen drückt die Flüssigkeit aus der Pumpe in Richtung Saugleitung. Der Pumpenraum wird ganz oder teilweise mit Gas gefüllt. Ursache für die Gasbildung ist sowohl der Wärmeeinfluss von außen als auch der Restwärmegehalt der Pumpe unmittelbar nach Abstellen des Aggregates. Je nach Bauart der Pumpe wird sie dadurch völlig trocken gestellt oder so weit mit Gas gefüllt, dass die Laufräder beim Wiederanlauf der Pumpe keinen Förderdruck aufbauen können. Die Pumpe läuft somit "trocken" und Sekunden später werden erhebliche Folgeschäden verursacht bis hin zur Zerstörung der Pumpen und des Umfeldes. Das Spezial-Multifunktionsventil SMV basiert technisch auf der SSV-Serie. Die Sicherstellung der Mindestmengenbedingungen erfolgen ebenfalls über eine modulierende Bypasssteuerung (siehe SSV-Serie). Zusätzlich besitzt die SMV-Type eine automatische Entgasung für abgeschaltete Pumpen. Die integrierte Entgasung auf der Druckseite der Pumpe sorgt kontinuierlich dafür, dass die stillstehende Pumpe bzw. die Reservepumpe selbsttätig entgast wird und somit ständig mit Förderflüssigkeit gefüllt bleibt. Unmittelbar nach Inbetriebnahme erzeugt die Pumpe den erforderlichen Differenzdruck und die Automatik-Entgasung des SMV-Ventils schließt den Entgasungsweg selbsttätig dicht ab (siehe auch Aufbau und Funtkion). Downloads: Freilauf-Rückschlag-Ventil SMV10 und SMV20 Anfragespezifikation Erläuterung zu Anfragespezifikation |
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