Wie geht es eigentlich Ihrer Pumpe?
Die Kreiselpumpe stellt in prozesstechnischen Anlagen eine zentrale Baugruppe dar. Fällt diese unerwartet aus, übersteigen die Ausfallkosten, hervorgerufen durch Fehlproduktion und Produktionsausfall, nicht selten die Instandsetzungs- wenn nicht sogar die Investitionskosten für eine neue Pumpe um ein Vielfaches.Jedem Anlagenbetreiber liegt es somit am Herzen, sowohl den unerwarteten Pumpenausfall als auch die hohen Kosten einer zu frühen Instandhaltung zu vermeiden - letztendlich ein Konflikt zwischen Kostenoptimierung und Anlagenverfügbarkeit. Doch wie soll die verantwortliche Instandhaltung den Zustand der Pumpe richtig einschätzen, um entsprechend und im richtigen Moment agieren zu können? Letztendlich möchte man es ja allen recht machen und nicht bei der einen oder anderen Stelle als Wartungsabteilung in Ungnade fallen. Also, keine leichte Aufgabe!
„EMPAS“, unser Elektromechanischer Pumpen- und Anlagen-Schutz, bietet hier eine sinnvolle Hilfestellung zur Problemlösung. Damit sich die Pumpe wohlfühlt und ein langes sowie angenehmes Arbeitsleben genießen kann, sollten gewisse Betriebszustände vermieden bzw. so kurz wie möglich gehalten werden. Es gilt diese Zustände zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu deren Beseitigung frühzeitig einzuleiten.
Folgende Betriebszustände können der Pumpe ihr Arbeitsleben erschweren:
- Zu geringe Durchflussmenge
die vom Pumpenhersteller geforderte Mindestmenge wird unterschritten und führt zu Heißlaufen, Kavitation und Trockenlauf mit evtl. Lager-/Dichtungsschäden sowie dem Blockieren der Welle - Zu geringer Saugdruck
die Kreiselpumpe saugt das Fördermedium schneller ein, als es in der Saugleitung nachfließen kann und führt zu Kavitation und Trockenlauf mit evtl. Lager-/Dichtungsschäden sowie dem Blockieren der Welle - Zu geringer Flüssigkeitsstand in der Pumpe
wird die Pumpe gestartet ohne ausreichend mit flüssigem Medium gefüllt zu sein, führt dies zum Heißlaufen, Lager-/Dichtungsschäden sowie dem Blockieren der Welle - Rückwärtslauf der ausgeschalteten Pumpe
das hinter dem Austrittsstutzen der Kreiselpumpen eingestzte Rückschlagventil ist undicht und die Pumpe läuft rückwärts mit der Folge der Beschädigung von Pumpe, Getriebe und Antrieb - Schwingungen an der Pumpeneinheit
Unwucht, Fehlausrichtung, Überlast und Lagerschäden sind neben Kavitation Ursachen für einen frühzeitigen Ausfall der Pumpe - Verschleiß der Pumpenlaufräder/-leiträder
Korrosion und Errosion durch das Fördermedium sowie Kaviation führen zur Abnutzung der Lauf- und Leiträder/Gehäuse innerhalb der Kreiselpumpe
Wie kann EMPAS Ihrer Pumpe helfen?
Ähnlich dem Elektrokardiogramm (EKG) bei uns Menschen, erfasst EMPAS® - sofern Sie es möchten - alle wichtigen Daten rund um Ihre Pumpe. Wird anhand der Ergebnisse ein kritischer Betriebszustand der Kreiselpumpe festgestellt, gilt es diesen an die zuständige Stelle zu melden oder besser noch, direkt zu beseitigen.Hierfür bringt EMPAS einige Qualitäten mit und das in absolut kompakter Form.
- Mindestmenge
Lassen Sie Ihre Pumpe nicht im „eigenen Saft“ bei zu geringer Durchflussmenge „schmoren“. Geben Sie ihr die Möglichkeit, bei geringer oder fehlender Prozessmenge, zumindest eine Mindestmenge über einen Bypass zu fördern. EMPAS weiß ganz genau, wann der Bypass offen sein muss oder geschlossen werden kann – schließlich gilt es ja auch, die eingesetzte Energie sinnvoll zu nutzen und nicht in der Bypassleitung zu vernichten.
Sicherlich unterliegt die Bypassregelung auch einem Verschleiß. Doch EMPAS ist in der Lage, Sie über den Verschleißzustand zu informieren. Eine Wartung kann somit rechtzeitig geplant werden. - Saugdruck
Stellen Sie sicher, dass in der Saugleitung stets genügend Saugdruck anliegt – und dass über den gesamten Förderbereich der Pumpe. EMPAS sagt Ihnen, wenn der Saugdruck zu gering oder auch der Druckverlust im Saugfilter oder durch ein teilgeschlossenes Ventil zu hoch ist. - Gase oder Flüssigkeit
Sowohl Fördermedien, die leicht zum Ausgasen neigen als auch Sperrgasdichtungen, bei denen das Sperr-Gas kontinuierlich ins Pumpeninnere gedrückt wird, sind eine häufige Ursache für einen Totalausfall beim Wiedereinschalten der Pumpe durch Trockenlauf. EMPAS kennt dieses Problem und gibt entweder dem Gas die Möglichkeit aus der Pumpe kontrolliert zu entweichen oder aber den Start der Pumpe in Frage zu stellen. - Rückschlagventil
Wissen Sie, ob das Rückschlagventil hinter der Pumpe noch dicht hält? Wenn nicht, kann die ausgeschaltete Pumpe rückwärtslaufen und sich selbst, das Getriebe und den Antrieb beschädigen. EMPAS® erkennt das Rückwärtsfließen des Medium und lässt es Sie wissen. Eine frühzeitige Instandhaltung könnte schlimmeres verhindern. - Schwingungen
Eigentlich sieht das „Pumpen-EKG“ ganz gut aus. Die Messungen von Drücken, Temperaturen und Fördermengen belegen einen guten Betriebszustand der Pumpe. Doch Ungemach macht sich breit. Erst geringe, nicht wahrnehmbare, dann stärker werdende Geräusche und Vibrationen mischen sich in die normalen Arbeitsemissionen der Pumpe. Bevor Sie dies hören oder fühlen, hat EMPAS bereits erkannt, ob ein Lagerschaden, eine Unwucht, feh-lerhafte Ausrichtung oder Kavitation Ursache des anstehenden Pumpenausfalls sein wird und - EMPAS wird Sie über diesen Zustand nicht im Unklaren lassen. - Verschleiß
Die Fördermenge, der Förderdruck und die Leistungsaufnahme der Pumpe sind nicht mehr das, was sie einmal waren. Die Pumpe hat ihre ursprüngliche Auslegung verlassen und Verschleiß ist ihr Begleiter. Geben Sie EMPAS die Möglichkeit, schon in frühen Tagen die Zeichen der Zeit zu erkennen und Ihnen mitzuteilen, dass bald eine Wartung notwendig wird.
Wo hat EMPAS seinen Platz
EMPAS® passt auf alle Flüssigkeitspumpen, die Ihnen am Herzen liegen. Eingesetzt ausschließlich als Mindestmengenregelung oder mit automatischer Entgasung, zur Überwachung von Saugdruck oder Flüssigkeitsfüllstand sowie einer beliebigen Kombination aller Möglichkeiten – Ihre Pumpe wird es Ihnen mit Zuverlässigkeit danken.
